Jesu Kommen auf unsere Welt
Das blutende Boliviahat uns das Herz Gottes geöffnet

 

 

 

Advent, Bolivia 9. Dezember 200

Der Kindermord von Bethlehem: das blutende Lateinamerika
Bild von Blanco Severino in der Kirche CADECA Cochabamba

 

Unsere lieben Freunde:

Diesen Brief schreibe ich euch auf dem Flughafen Viru-Viru von Santa Cruz de la Sierra. Wochenlang trage ich ihn schon mit mir herum wie eine Schwangere. Eigentlich wollte ich ihn längst fertig haben, damit er euch noch rechtzeitig zu Weihnachten erreicht. Aber die Tage und Nächte hier waren randvoll. Manchmal ist es unbeschreiblich, was mir an einem Tag alles passiert. Dabei spüre ich oft, wie ich geführt werde, wie Gegebenheiten, Ereignisse und Begegnungen sich fügen nach einem wunderbaren Plan, den ich nicht im Griff habe und über den ich nur staunen kann. Manchen mag es unglaublich erscheinen, aber für mich ist es nicht nur unsichtbare, sondern auch erfahrbare Wirklichkeit.
Seit aller Herrgottsfrühe bin ich heute unterwegs und habe kaum geschlafen. Den heutigen Nachmittag in Santiago hatte ich schon längst verplant. Nachts wollte ich euch schreiben. Nun wurde uns hier nach einer Stunde Aufenthalt mitgeteilt, der Flug nach Santiago hätte 3 Stunden Verspätung. Inzwischen sind es anscheinend sechs. Plötzlich habe ich viel Zeit und Ruhe, nachdem Lloyd mir erlaubt hat, Santiago über meine Verspätung zu informieren und sogar die Müdigkeit ist verschwunden. Ihr wisst ja, ich bin nun schon sechzig!!!
Wie gerne würde ich euch einladen, mit uns diese Heilige Nacht und die 30 Jahre der "Comunidad de Jesús" in unserer Gemeinde Cristo Vive zu feiern! Schwester Nancy wird zusammen mit Schwester Maria aus Cochabamba kommen, denn Schwester Maria wird ihre Gelübde ablegen, um für immer zu unserer Schwesterngemeinschaft zu gehören.
Oft werde ich gefragt, was die "Comunidad de Jesús" mit den Stiftungen "Cristo Vive" in Chile, Bolivien, Europa und nun auch noch in Perú zu tun hat. Die "Comunidad de Jesús" ist unsere Familie, eine Art "Ordensfamilie": Wir sind unverheiratete Frauen und Männer, die mit ihrem ganzen Leben versuchen, Jesus nachzufolgen und mitzuarbeiten, dass Gottes Reich wie ER es angekündigt hat, heute in unserer Welt mehr Wirklichkeit wird durch den Dienst der Liebe. Wir leben unter den Armen soweit unser Dienst es erlaubt, und möchten etwas vom Geheimnis der Heiligen Nacht sichtbar machen. Gott hat sich in der Armut des Kindes von Bethlehem offenbart, um mit uns den Reichtum Seiner Liebe zu teilen und uns zu zeigen, dass ER in jedem armen, leidenden Menschenkind gegenwärtig ist.
Die verschiedenen Dienste der Fundación Cristo Vive in Lateinamerika sind unsere Arbeitsplätze, auf denen wir unsere Berufung zusammen mit einer inzwischen großen Zahl von Mitarbeitern, deren Anliegen auch eine geschwisterlichere, gerechtere und solidarischere Welt ist, verwirklichen wollen. In Chile sind wir um die 350, in Bolivien rund 40 Angestellte und Ehrenamtliche; in Peru sind wir bereits um die 15 (nur) Ehrenamtliche. Miteinander arbeiten und kämpfen wir um die Würde der Armen. Wie ihr wisst, werden die Betroffenen, so weit wie möglich immer miteinbezogen. Der effizienteste Ansatz ist "aus der Sicht der Armen", wie die lateinamerikanische Theologie sagt, den Dienst so zu leisten, dass diese sich selbst beteiligen können in der Lösung ihrer Probleme. Der vielleicht inzwischen etwas abgedroschene Begriff "Hilfe zur Selbsthilfe" ist weiter aktuell, denn er gibt Selbstbewusstsein und kann eine Lebensschule sein. Das ist ein Grundsatz unser Arbeit.
Überwältigt von allem Erlebten kehre ich nach Chile zurück: Auf dem Dorf Bella Vista geht es vorwärts. Die sonst so schüchternen Dorfkinder in der Kindertagesstätte Mosoj Muju begrüßen fröhlich jeden Besucher und fragen neugierig, woher er kommt und wie er heißt. Betreut werden sie von zwei Erzieherinnen und zwei jungen Frauen aus dem Dorf, die auf die Kindergärtnerinnenschule gehen.
Das Kulturzentrum Sumaq Yachay für Schulkinder und Jugendliche bietet Schulaufgabenhilfe und weitet den Horizont der jungen Dorfbewohner. Zwei Volontäre geben sogar Computerunterricht. Die Abendschule hat 25 Erwachsene in ihrer Schulausbildung weitergebracht. Schw. Nancy ist überrascht über ihren Eifer. Sogar ein paar junge Ehepaare nehmen teil. Das Schülerwohnheim "Luise" meiner Freundin Dr. Annemarie Hofer musste dem Andrang der Familien aus den Bergen nachgeben und 60 Kinder aufnehmen. Sie unterzubringen und zu betreuen bedeutet eine so große Herausforderung, dass Annemarie sich entschlossen hat, ein benachbartes Grundstück dazuzukaufen. Denn überall in den Bergsiedlungen, wo es keine Schule gibt, hat es sich herumgesprochen, wie gut es den Kindern in der "Residencia Estudiantil Luise" geht. Immer mehr wird den armen Leuten bewusst, dass es ohne Erziehung und Bildung keinen Weg aus der Armut gibt.
Die Gesundheitsstation "Jampina Wasi" wird regelmäßig von Dr. Annemarie und Dr. Dorothea Kochs betreut, ebenso gehen sie auf die Bergstationen. Auf 4.000m Höhe baut Annemarie unter schwierigsten Bedingungen den Gesundheitsposten "La Cumbre" mit Hilfe von Chiles Kinder (Luxemburg) auf, während der Bau des Handwerksausbildungszentrums in Bella Vista gute Fortschritte macht. Die Dorfbewohner begleiten uns dabei hoffnungsvoll, ungeduldig und neugierig. Sie können den Beginn der Ausbildung kaum erwarten. Und immer wird von neuem gefragt, wann wir denn anfangen werden ...
Letzten Samstag haben wir mit dem Dorf die Erstkommunion der Kinder gefeiert, denn auch geistliches Wachsen ist gefragt und vertieft die Dorfgemeinschaft. Schwester Nancy ist für die seelsorgerische Arbeit und die Gottesdienste verantwortlich. Einige Male im Jahr kommt der Pfarrer. Neben 12 jungen Frauen aus entlegenen Orten haben neun junge Frauen und ein junger Mann aus Bella Vista z. Z. eine Patenschaft für ihre Berufsausbildung. Ich bin erstaunt, wie ernst alle ohne Ausnahme, diese Unterstützung nehmen und sich mühen, ihr Bestes zu geben, obwohl manche große Probleme beim Lernen haben wegen ihrer unzureichenden Vorbildung. Das führt natürlich manchmal zu Entmutigung, zumal die meisten von ihnen ein ganz schwaches Selbstwertgefühl haben und oft von Mitschülern, die aus der Stadt stammen, gedemütigt werden. Im Haus "Arca de Noe", in dem 12 von ihnen wohnen, wird schwer daran gearbeitet, dass jede ihre eigene Persönlichkeit entfaltet und entdeckt. Im Zusammensein bei meinen Aufenthalten kann ich von Mal zu Mal förmlich miterleben, wie sie wachsen und reifen. Das erfüllt mich mit großer Freude und gleichzeitig mit einer tiefen Dankbarkeit euch gegenüber, liebe Freunde von der Kontaktgruppe, Cristo Vive Europa, Amntena, Chiles Kinder und der Eifel. Ihr ermöglicht diesen jungen Menschen hier (wie auch den KrankenpflegeschülerInnen in Chile) eine wichtige Chance für ihr Leben. Drei Quetchua-Mädchen mit ihrer Ausbildung als Kinderpflegerin, Krankenschwester und Buchhalterin sind bereits fertig geworden und schon bei der Arbeit.
Anfänglich sehr verschlossen haben uns inzwischen fast alle ihre Lebens- oder Leidensgeschichte anvertraut. Sie lassen hineinblicken in Abgründe von Schmerzen und Überlebenskämpfe, während sie versuchen, aus ihrem Leben etwas zu machen. Ich höre einfach zu und bin oft tief erschüttert.
Nach dem fröhlichen gemeinsamen Mittagessen am vergangenen Sonntag rief Patys Mutter aus Bella Vista an, dass am Morgen ihr Zuhause versteigert worden sei. Paty, die Grundschullehrerin studiert, wusste, dass die Eltern schwer verschuldet waren, hatte uns aus Scham aber nichts erzählt. Nachdem sie sich ausgeweint hatte, fuhr sie los, um der Mutter und ihren 7 Geschwistern beizustehen, die nun auf der Straße standen, denn auf ihren Vater kann sie nicht zählen. Mit Nancy und P. Peter Riedel, der z.Z. auf Besuch ist, sind wir am späten Nachmittag hingefahren und fühlten uns total hilflos. Zum Glück hatte die Mutter in früheren Zeiten ein Grundstück von ungefähr 40 m² Fläche gekauft, auf dem sich eine Lehmhütte ohne Fenster befand. Vor dem Türloch stand ein rostiges Wellblech, hinter dem Patys jüngere Geschwister verschwanden. Die Mutter lud uns ein - wie mir schien nach einiger Überwindung - durchzugehen. Stellt euch vor, beim ersten Anblick dachte ich, der Stall von Bethlehem kann nicht ärmer gewesen sein, zumal hier mehrere unterernährte Kinder rumtanzten und auf einem Eisengestell in Lumpen gehüllt ein 2-monatiges Kind lag. Das gehörte Patys 16-jähriger Schwester und hatte noch keinen Namen. Gleich erinnerte ich mich an Claudina und Belén vom letzten Jahr, von denen ich euch später erzählen werde. In solchen Augenblicken der Erfahrung des Elendes und der Ratlosigkeit überkommt mich oft ein inneres Licht und eine Gewissheit: hier können "wir" beistehen und ich bin mir sicher, dass ihr, unsere Freunde, "dabei sein werdet". So war es auch am Sonntag. Zusammen mit der Mutter haben wir einen Plan erarbeitet, wie wir ein Zimmer anbauen können, um alle unterzubringen. Immer wieder betonte sie, dass wir ihr die Hilfe, die wir planten, nur leihen sollten, weil sie sie später zurückgeben wolle.
Claudina und ihre Tochter Belén, die jetzt standesamtlich eingetragen Ana Rosa heißt, wohnen nun schon seit Anfang des Jahres mit eurer Unterstützung in einem gemieteten Zimmer - ihrem "Casa Jesús de Belén". Wasser und Licht stehen ihnen frei zur Verfügung. Bei meinem Besuch zusammen mit Rosario, Voluntärin vom Team Schw. Ediths, kam mir die Kleine mit ausgebreiteten Armen entgegen. Sie wird im März erst 4 Jahre alt und hat mich von weitem wiedererkannt. Gut hat sie auf ihren Teddy aufgepasst. Das Zimmer war sauber, Rosario, meine junge Freundin, hatte es ein wenig eingerichtet, auch mit einem kleinen Gasherd. Die taubstumme Claudina trauert immer noch ihrem Häuschen im Flussbett nach, das bei der stadtgemeindlichen Säuberung abgerissen worden war. Manchmal geht sie an die Stelle und kommt dann betrunken zurück. Das macht Rosario traurig. Sie wird aber nicht aufgeben, für sie zu sorgen und dafür, dass der Traum von einem eigenen Haus "Casa Jesús de Belén" Wirklichkeit wird.
Schwester Ediths Arbeit in den Gefängnissen mit den Haftentlassenen, den Yurakarés, den Behinderten, den Leuten von der Straße und den Kranken fordert von ihr und ihrem Team großen Einsatz und wächst unaufhaltsam weiter.
Was die politische Situation Boliviens angeht, spüre ich, wie dieses Land blutet. Jahrhunderte lang wurde das Volk ausgebeutet und der Reichtum seiner Bodenschätze davongetragen. Heute erhebt sich dieses arme Volk und die "Campesinos" verlangen Gerechtigkeit. Es will nicht mehr von den oberen Schichten bevormundet oder an den Rand gedrängt werden, sondern am Reichtum seines Landes teilnehmen. Dafür steigen die Campesinos vom Altiplano herunter in die Städte in harten tagelangen Märschen und blockieren die Straßen. Sie wehren sich gegen den Ausverkauf ihres Landes, kämpfen für ihre Würde und ihren Platz in der Gesellschaft. Obwohl sie aggressiv werden können mit Steinen und Stöcken, wenn man sie nicht respektiert, haben sie keine Schusswaffen. Befehl, auf sie zu schießen, hat in diesem Jahr leider zwei Mal der Staatspräsident gegeben, der mit Unterstützung der USA an der Macht war, aber im Oktober das Land verlassen musste.
Jetzt kehre ich zurück nach Chile. Wir haben ein schweres Jahr hinter uns. Neben den finanziellen Schwierigkeiten mit den staatlichen Subventionen hat uns Jorge Fernández lange Krankheit hart getroffen. Nun geht es ihm wieder gut, obwohl er noch Zeit braucht, sich ganz zu erholen. Ihr könnt euch denken, wie schwierig es ist, die Arbeit eines so treuen, aktiven und kompetenten, ehrenamtlichen Mitstreiters auf andere Schultern zu verteilen. Den Hauptanteil musste unserer Geschäftsführer Fernando Massad übernehmen. Wichtig ist für mich, dass er immer den Dienst an den Armen im Auge hat und alle seine Fähigkeiten als Wirtschaftsingenieur dafür einsetzt.
Am 10. Oktober hatten wir ein Treffen fast aller angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter, um die Freude unseres Dienstes auf den verschiedenen Arbeitsgebieten zu feiern und uns gegenseitig zu ermutigen und zu stärken.
Trotz des wirtschaftlichen Engpasses ist unsere Arbeit weitergewachsen: Im Gesundheitszentrum werden 18.500 Leute betreut. Die drei Kindertagesstätten funktionieren auf Hochtouren mit insgesamt 620 Kindern. Der Prodi mit 77 Kindern ist in diesem Jahr neu erstanden. Froh sind wir auch über unsere neue "Fachkraft" Cornelia Götz, die uns für 3 Jahre vor allem bei der Fortbildung unserer MitarbeiterInnen in den Kindertagestätten beistehen wird und die Betreuung und Begleitung der Volontäre übernimmt. Im Drogenreha-Zentrum Talita Kum werden z. Z. 67 junge Leute betreut.
Vielen Menschen in Not konnten wir je nach ihrem Bedürfnis mit Lebensmitteln, Kleidung, Krücken, Rollstühlen, Medikamenten, Familienorientierung, Patenschaften oder Rechtsbeistand unter die Arme greifen.
Dank Bridderlech Delen konnten wir im vergangenen April die neuen Büros als Sitz unserer Cristo Vive Chile einweihen. Nun haben wir für unsere Mitarbeiter und den Vorstand die notwendigen Räumlichkeiten, die uns in all den Jahren gefehlt haben und in denen wir hoffen, euch einmal begrüßen zu können.
Im Oktober begann in der EFPO Clotario Blest die Abendschule für 60 Jugendliche und Erwachsene, finanziert vom Erziehungsministerium, um ihre Schulausbildung zu beenden, während wir in diesem Jahr mehr als 650 Jugendliche in einem Beruf ausgebildet haben. Zu ihnen gehören die 58 KrankenpflegeschülerInnen, deren Kurs erst Mitte 2004 zu Ende geht.
Ich möchte euch von Herzen danken für die 60 bis Ende November für sie eingegangenen Beiträge, die 37 Stipendien bedeuten. Auch für das Vertrauen, uns Kredite zu geben und die Spenden des ganzen Jahres danke ich euch. Mit eurer Hilfestellung kommen wir über die Runden! Ist das nicht toll? Unter unseren Mitarbeitern ist es kein Geheimnis mehr, dass wir durch eure Solidarität "Gottes Güte und Menschenfreundlichkeit" erfahren und anderen weitergeben zu können.
Wir sind auch sehr glücklich über die 24-jährige Unterstützung der Kontaktgruppe und die des inzwischen schon über ein Jahr alten Cristo Vive Europa e.V. dessen Einsatz und Partnerschaft wir immer stärker spüren: eine Zusammenarbeit "auf Augenhöhe". Der gegenseitige Austausch mit dem Vorstand und seine tatkräftige Mitsorge in unseren Nöten stärkt das Vertrauen und macht mir viel Spaß.
Fernando Massad möchte euch ein Erlebnis erzählen, dass ihn enorm bewegt hat:

Am vergangenen Mittwoch war ich im Stadttheater, um das Tanz-Varieté "Super Momix" zu sehen. Überraschender Weise sah ich einen unserer jungen deutschen Zivis von Amntena zusammen mit einer älteren Frau am Arm. Wie sich später herausstellte kam sie aus dem Armenviertel Recoleta und das Laufen fiel ihr offensichtlich schwer, auch der linke Arm hing etwas kraftlos in der Luft. Ich näherte mich ihnen, um sie zu begrüßen und weil ich neugierig war, fragte ich, was sie hierhergebracht hätte. Der junge Mann erzählte, dass ihm vor 6 ½ Monaten ein anderer Freiwilliger, ein Physiotherapeut, ein paar leichte Übungen für Rosita (die Frau) beigebracht habe. Sie erzählte, dass sie dank des Einsatzes beider Freiwilliger nach ihrem Schlaganfall vor 10 Jahren, der sie halbseitig gelähmt hatte, jetzt wieder anfing zu laufen. Unser junger Volontär hatte Rosita eine schöne Belohnung in Aussicht gestellt: In dem Moment, wenn sie wieder klatschen könnte, würde er sie ins Theater mitnehmen. Und da waren sie: Unsere Pobladora und der junge Mann in nichts Geringerem als dem Teatro Municipal de Santiago! Er hatte niemandem etwas davon erzählt, er hat es einfach getan! Sein Dienst ist an drei Nachmittagen pro Woche, bettlägerige Kranke in der Población zu betreuen und die übrige Zeit arbeitet er bei uns in der Verwaltung.

Die Fundación Cristo Vive Peru entwickelt ihre eigene Dynamik. Seit zwei Monaten betreuen mehrere Rechtsanwälte die Quechua-sprachigen Campesinos (Leute vom Land), die im Gefängnis sitzen und sich nicht verteidigen können. Die Mitarbeiter treffen sich regelmäßig und bereiten den Dienst zur Unterstützung misshandelter Frauen vor. Die Freude und die Begeisterung halten an, so dass wir in den nächsten Monaten auf diesem Gebiet die Arbeit beginnen können.


Liebe Freunde, wieder treffen wir uns in dieser Heiligen Nacht an der Krippe des Gotteskindes. Wir wünschen euch viel Frieden und Freude, auch für das kommende Jahr.


Von Herzen umarmen euch die Comunidad de Jesús, die Mitarbeiter von Cristo Vive und
eure Karoline

Zur Erinnerung hier noch einmal unsere Bankverbindung, gebt bitte eure Namen + Adressen und eventuell den Zweck genau an. Unser Kassenwart Richard Finger würde sich wünschen, dass ihr eure Spenden uns nur noch über den Cristo Vive Europa e.V. zukommen lasst, um Kräfte zu sparen. Bitte angeben, wenn ihr die Quittung sofort braucht.

Spendenquittungen bei Richard Finger Adresse von Karoline Mayer
Spechtstrasse 9, 85077 Manching Casilla 2943, Santiago de Chile
Tel: 08459 2774 Tel: 0056-2-6255243, Zuhause:0056-2-6212003
richardfinger@web.de karoline@fundacioncristovive.cl

 

"Cristo Vive Europa e.V."

Volksbank-Raiffeisenbank Manching

Kontonummer: 70068BLZ: 72162826

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