


| Advent in Cochabamba - Bolivia, 2002 |
Unsere Lieben Freunde
Mit großer Freude schreibe ich euch diesen Gruß aus dem Land der Quetschuas, Töchter und Söhne der Inkas, um euch Frieden und Glück zur kommenden Weihnacht zu wünschen. Im Laufe dieses Jahres konnte ich mehr die Arbeit unserer Schwesterngemeinschaft „Comunidad de Jesus“ und der Fundación Cristo Vive Bolivia begleiten und sehen, wie die Dienste wachsen und die Strukturen sich langsam konsolidieren. Immer spüre ich die Führung Gottes - auch in den verschiedenen Begegnungen.
Letzten Sonntag bin ich tief bewegt heimgekommen und bin immer noch beschäftigt, das Erlebte zu verarbeiten. Rosario, eine bolivianische Chemiestudentin und Volontärin vom Team der Schwester Edith hatte mich gebeten, sie beim Besuch einer taubstummen Frau und ihres Kindes zu begleiten. Sie betreut diese seit einiger Zeit und fühlte sich deren Elend gegenüber ohnmächtig. Das Kind sollte ihr nämlich weggenommen und ihr Hüttchen abgerissen werden. Von den Nachbarn hatte Rosario erfahren, dass die Frau Claudina hieß und ihren kärglichen Unterhalt mit Wäschewaschen verdiente. Nachdem ihr Mann vor 4 Jahren gestorben war, soll das 2-3 jährige Mädchen nach einer Vergewaltigung auf die Welt gekommen sein.
Wir waren am frühen Morgen zum trockenen Flussbett losgezogen, wo sich die winzige Lehmhütte von Claudina befand. Nach mehrmaligem Rufen kamen bellende Hunde auf uns zu. Zum Glück kannten sie Rosario. Dann erschien ein kleines Mädchen in der niedrigen Tür, das uns zuwinkte und uns gleich in die Hütte führte. Rosario drückte ihr den mitgebrachten Teddy in den Arm. Wir tasteten uns im Dunklen vorwärts bis wir auf eine Art Bett stießen, das - soweit ich erkennen konnte - die ganze Breite des Hauses einnahm. Im Finstern vor uns lag die Frau und fuchtelte mit ihren Händen in der Luft und an ihrem Kopf. Rosario gab mir zu verstehen, dass diese sich krank fühle und nicht zum Wäschewaschen hatte gehen können. Deshalb gab es im Haus auch nichts zu essen.
Ich dachte an den schönen Kaffee, den ich schon in der frühe getrunken hatte... Beim Befühlen ihrer Stirne spürte ich sofort, dass sie Fieber hatte. Erleichtert griff ich in meine Handtasche nach ein paar Aspirintabletten. Die Kleine brachte gleich einen Napf mit Wasser. Ich staunte, wie Rosario sich mit der Frau verständigen konnte. Wir hinterließen einen kleinen Schein für Brot und Essen. Die Frau weinte vor Freude. Hilflos gab ich ihr zum Abschied einen Kuss. Das Mädchen begleitete uns wieder vor die Tür und umarmte uns feste, während Rosario und ich versuchten, unsere Tränen zu schlucken.
Auf dem Rückweg erzählte mir Rosario dann ihren Traum: Sie träumte seit einiger Zeit, für diese Frau und weitere drei obdachlose Familien, für die sie sich persönlich verantwortlich fühlt, einen Platz zu suchen und für sie vier kleine Häuser (ungefähr je 10m²) zu bauen. Da sollten diese so lange wohnen können, bis sie auf eigene Füße kämen. Rosario wollte dafür ihr Leben einsetzen – finanzielle Mittel hatte sie keine. Aber sie brauchte die Unterstützung einer glaubhaften Institution, um bei Freunden und bekannten Spenden erbitten zu können. Ich schaffte es nicht, mich zu wehren, denn die Begegnung mit der Frau und dem Kind in der Hütte war mir zur Begegnung mit dem Ereignis der Heiligen Nacht geworden: Gott wirklich unter uns im Kind von Bethlehem, in jedem Menschen der leidet... das sagte ich Rosario und miteinander tauften wir den Traum „Casa Jesús de Belén“ (Haus Jesus von Bethlehem).
Rosario strahlte: „Das ist ja unglaublich, jemand hat mir gesagt, dass das kleine Mädchen Belén heißt!“ Ich spürte eine innere Gewissheit...
Nun zu diesem Land:
Bolivien ist für mich – trotz der erschreckenden Armut – immer wieder eine neue , ermutigende Erfahrung:
Die Bolivianer haben es tatsächlich geschafft, dass am 30.11.2002 „Mc Donalds“ ihr Land verlassen hat, weil ihnen ihr eigenes Essen besser schmeckt und es viel billiger ist – hoffentlich bleibt das so !
Bolivien wehrt sich gegen den ALCA, die „amerikanischen Freihandelszone“, weil es ahnt, dass dann mit Geld und Konsum einige Multinationale das Land und seine noch schwache eigenständige Industrie aufkaufen könnte. Bolivien fühlt sich nicht respektiert vom großen Bruderland im Norden. Deshalb gibt es in der Gesellschaft und in den Medien heiße gesunde Diskussion darüber. Eine wunderbare Sache ist der „Schuldenerlass für Bolivien“, den wir den bolivianischen Bischöfen und euch Europäern, und euren Aktionen verdanken. Auch wenn wir seine Wirkung nur sehr langsam merken, wissen wir, dass der Staat jährlich rund US$ 90 Mio. (erlassene Schuldengelder) in Bildung, Gesundheit und Kleinproduzenten stecken muss. Ihr könnt euch mehr darüber informieren bei weltkirche@bgv-trier.de...Die haben einen Film gedreht „der Anfang ist gemacht – Bolivien“. Da spüren wir ganz konkret, dass solch ein Einsatz gesellschaftlicher Bewusstseinsbildung, gezielter Aktionen und politischer Konfrontation für mehr Gerechtigkeit und Friede in der Welt Erfolg haben kann - d.h. auf die Dauer unwiderstehlich wird... Das hat uns doch auch Jesus in seinem Leben gezeigt.
Zu unserer Arbeit in der CRISTO VIVE BOLIVIA und ihren verantwortlichen Leitern:
Wie ihr wisst, sind wir 3 Teams mit verschiedenen Arbeitsgebieten: Sr. Edith, Dr. Annemarie, Sr. Nancy
Schwester Edith berichtet gerne selbst über ihre Dienste in den Gefängnissen mit den Haftentlassenen, den Behinderten und den Yurakarés (Stamm der Urbevölkerung). Ihr könnt sie direkt um Informationen fragen :
Schwester Edith, Casilla 1129, Cochabamba, Bolivien Tel. ++591/4/4244800
Dr. Annemarie arbeitet weiter mit ihren Mitarbeitern am Ausbau der Gesundheitsbetreuung der Kranken auf dem Dorf Bella Vista, wie auch auf den entlegenen Bergstationen. Voraussichtlich wird nächstes Jahr dort auf über 4000m Höhe ein Gesundheitszentrum gebaut. Andererseits betreut sie weiter medizinisch das Gefängnis San Pablo und sorgt sich um das Schülerwohnheim für die 42 Quetchuakinder aus den Bergen.
Schwester Nancy lebt inzwischen mit 10 jungen Frauen aus Bella Vista in unserem Haus “Arca de Noé“. Alle lernen einen Beruf, drei von ihnen studieren an der Universität, um Grundschullehrerinnen zu werden. P. Peter Riedel, der mit mir auf Besuch ist und im Haus wohnt, freut sich über den fröhlichen und liebevollen Umgang. Inzwischen helfen alle jungen Frauen am Wochenende mit bei der Arbeit in Bella Vista. Dort blüht und gedeiht die kirchliche Gemeinde.
Im Kindergarten Mosoj Muju tummeln sich vergnügt die Kleinen. Zu meinem Schrecken hat Schwester Nancy sogar mit 7 Babys ein kleine Kinderkrippe begonnen, ohne viel vorzubereiten, einfach weil es notwendig war. Das „Kulturzentrum“ Sumag Yachay (gut lernen) hilft 70 Schulkindern bei den Hausaufgaben und betreut die Jugendlichen mit Musik, etwas Kultur und Sport. Hilfestellung leistet uns hier CASA KAPPELN. Zusammen mit den Dorfvorstehern und den Gruppenleitern wurde mehrere Wochen gearbeitet, um die Bevölkerung auf die Probleme des Alkoholismus aufmerksam zu machen. Auch die Dorfschule von der 1. bis zur 12 Klasse (rund 1100 Kinder) haben teilgenommen und sind mit den Plakaten durch den Ort gezogen, auf denen sie selbst ihre Erfahrungen in Szenen von Aggressionen, Mord, Überfälle, Vergewaltigungen , Familienstreits gemalt hatten. Damit haben sie die Leute so schockiert, dass beim „Patronsfest“ des Dorfes viel weniger getrunken wurde. Schwester Nancy war glücklich darüber und wir hoffen, dass dies ein wenig anhält.
Den Bau des Berufsausbildungszentrums mussten wir für ein paar Monate verschieben, weil die Baupläne noch nicht ausgereift sind. Eine Neuigkeit ist, dass wir über die luxemburgischen Pfadfinder mit Juan Carlos, einem bolivianischen Pfadfinder und Architekturstudenten, bekannt wurden. Der hat uns mit seiner Fakultät verknüpft, so dass diese nicht nur für uns umsonst die topographischen Pläne angefertigt hat, sondern auch einen Vertrag zukünftiger Zusammenarbeit abschließen will. Wieder ein schöner Traum, der sich für uns in Wirklichkeit verwandelt: Die Staatsuniversität sorgt sich nun um das Schicksal der Armen. Der Professor José Mercado meinte dabei, unsere Begegnung sei kein Zufall...
Unsere Lieben Freunde, nun habe ich es nicht mehr geschafft, den Brief in Bolivien zuende zu schreiben. So da habt ihr mich wieder zurück in Chile, wo es viele Neuigkeiten gibt. Ihr könnt euch darüber mehr in unserer neu „aufpolierten“ Homepage informieren: www.fundacioncristovive.cl
Endlich haben wir ein tolles ehrenamtliches deutsch - chilenisches Newsletter-Redaktionsteam!
Verschiedene wichtige Ereignisse haben das Jahr 2002 geprägt:
Der Vorstand der FUNDACIÓN CRISTO VIVE hat Fernando Massad zu Pfingsten mit der Geschäftsführung der Institution betraut. Damit wurden Jorge Fernández, nach 11 jährigem ehrenamtlichen Einsatz, und auch ich entlastet.
Nun können wir uns beide neuen Aufgaben widmen. Da steht an erster Stelle die Betreuung unserer 350 Angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Mittelpunkt. Miteinander nachdenken über die Ziele unseres Dienstes, die Verantwortung eines jeden einzelnen und seine Rolle. Im September gab es deshalb ein großes Mitarbeitertreffen mit dem Wunsch, uns gegenseitig mehr kennen zu lernen und uns im Engagement zu ermutigen.
Das bedeutet, dass der Einsatz aller stärker geworden ist. So konnten wir mit unseren Diensten den Staat mehr zur Kasse bitten. Unser Gesundheitszentrum wurde mit den 16.471 bei uns eingeschriebenen Leuten als Modell der Familienmedizin für ganz Chile erklärt. Sowohl das Gesundheitsministerium, wie auch die Staatsuniversität möchten diese Form von Gesundheitsdienst auf Landesebene ausdehnen. Unsere Hoffnung ist, dass wir uns dadurch in einigen Jahren ganz von öffentlichen Mitteln finanzieren können.
Auch unsere Kindergärten erhalten wichtige Subventionen vom Erziehungsministerium. Unsere Sorge für die nächsten Jahre ist weiterhin, unsere Mitarbeiter im Erzieherischen besser zu qualifizieren. Die meisten von ihnen stammen ja selbst aus Armenvierteln und haben nur eine Art Hilfskindergärtnerinnenschule besucht. Viele unserer Kinder bringen jedoch jeden Tag ein Rucksäckchen voller Probleme und Leiden mit und bräuchten gut ausgebildete, einfühlsame Erzieherinnen. Es geht vor allem darum, mit der Aggressivität unserer Kinder umgehen zu können, sie abbauen zu helfen. Aber da haben wir Schwierigkeiten mit dem Staat, der nur eine Hilfskindergärtnerin pro 30 Kinder (bei Ganztagesbetreuung!) und eine Erzieherin pro 60 Kinder bezahlt. Wie wichtig sind hier unsere Volontäre aus Europa, die sich mit viel Liebe einsetzen!
Die beiden Berufsschulen CLOTARIO BLEST und PRISMA haben in diesem Jahr wieder um die 700 junge Leute ausgebildet. Zur Zeit sind immer noch rund 300 im Praktikum. Besonders freuen wir uns über die 25 staatlich geprüften Krankenschwestern, zu deren Schulentlassungsfeier wir am 28.12. einladen. Sie sind inzwischen alle fest angestellt. Manchmal ist unsere Arbeit sehr hart. Aber alle Mühen erscheinen mir plötzlich unbedeutend, wenn mich, während ich Besucher durch die Werkstatt führe, ein Ausbilder auf einen jungen Mann aufmerksam macht, der im März total verwahrlost bei uns angekommen war, und er mir ins Ohr sagt: dass dieser „Mensch geworden“ sei. Er habe die Drogen aufgegeben, fühle sich jetzt für seinen kleinen Sohn verantwortlich und strenge sich beim Lernen an.
Auch unser Drogen-Reha-Zentrum TALITA KUM erfreut sich bei der Gesundheitsbehörde eines guten Rufes. Jorge Fernandez, der es gegründet hat, ist so glücklich über jeden jungen Menschen, der sich von der Abhängigkeit befreit, als wäre er sein eigenes Kind. Und wir haben in den vergangenen Jahren schon eine Reihe entlassen können!
Geprägt ist dieses Jahr auch von den verschiedenen Bauprojekten. Ich freue mich besonders darüber, dass dadurch eine beträchtliche Anzahl von Familienvätern Arbeit haben, in einer Zeit, in der in Chile die Arbeitslosigkeit weiter eines unserer großen Probleme ist – wie auch in Deutschland, was ich so höre.
Wir bauen: - die Kindertagesstätte Tierra de Ninos in La Pintana
- die Erweiterung (Speisesaal, Küche, Büro) in der Berufsschule
- Erweiterung des Gesundheitszentrum das schon wieder zu klein geworden war.
- Lagerräume für die Fundacion Cristo Vive
- Andachtsraum in der Berufsschule
Wie im vergangenen Jahr unterstützt uns auch in diesem Jahr das Arbeitsministerium wieder mit einem Projekt für 40 Arbeitslose, die auf dem Bau der Lagerräume und des Andachtsraumes beschäftigt sind.
Eine ganz neue Erfahrung ist der Auftrag des Gouverneur von Santiago, 456 Familienmüttern und -vätern, die langfristig arbeitslos gewesen sind, und damit mittellos geworden waren, in einer dreimonatigen beruflichen handwerklichen Schulung eine neue Lebensperspektive zu geben. Das war zunächst Knochenarbeit für uns, denn unter ihnen gibt es Analphabeten, psychisch Kranke und auch viele Alkoholiker. Aber für alle unsere Mitarbeiter ist dies eine persönliche Herausforderung, ihr Bestes zu geben um das Schicksal dieser Mitmenschen zu erleichtern und neue Hoffnungen in ihren Herzen zu wecken. Vielleicht fragt ihr nun, für was werden weiterhin in Chile Spenden gebraucht? Die Antwort ist ganz einfach: Überall dort, wo die öffentlichen Mittel für unsere Dienste nicht ausreichen oder es noch keine gibt, um den Menschen in Not bei zu stehen. In all den Jahren haben wir von euch große Hilfestellung und Unterstützung erfahren, so dass ich tief dankbar bin, weil wir vielen tausend Menschen haben beistehen können und sie dadurch die „Güte und Menschenfreundlichkeit unseres Gottes“ erfahren haben. Unseren lieben Freunde ich habe während des Jahres mehrere kleinere Rundbriefe geschrieben und euch von der Gründung des „CRISTO VIVE EUROPA – Partner Latein Amerikas e.V“ erzählt. Anbei schicke ich für alle, die nicht Mitglieder sind, meinen letzten Brief. Auch werde ich eine Rückantwortkarte beilegen, für alle, die in Zukunft weiter den Rundbrief bekommen möchten. Ich bitte euch herzlich zu antworten, denn ich möchte auf keinen Fall jemanden den Brief schicken, der ihn nicht wünscht.
An der Krippe des Kindes von Bethlehem treffen wir uns wieder in dieser Heiligen Nacht und in Seiner Liebe bleiben wir verbunden auch im Neuen Jahr.
Von Herzen umarmt euch eure Karoline
23 Jahre können eine lange Zeit sein, sie können aber auch sehr schnell vergehen. Auf den Blickwinkel kommt es an,
wie man dazu steht, wie wichtig es einem ist ...
Die KONTAKTGRUPPE mit ihrer großen Zahl an Unterstützern begleitet seit 23 Jahren die Entwicklungsarbeit der Comunidad de Jesús, die mit Karoline, Maruja, Barbara und Charo ihren Anfang nahm, der FUNDACION MISSIO und
der FUNDACION CRISTO VIVE. Wir konnten viele nette Leute und Gruppen mit einem weiten Spektrum von Ideen
kennen lernen. Es gab Höhepunkte wie das Projekt Villa Mercedes oder die Etablierung der Berufsausbildung,
die von der KONTAKTGRUPPE besondere Kreativität forderten.
Unseren Partnern wünschen wir weiter Erfolg, Freude an ihrer Arbeit und viele irdische und himmlische Begleiter.
Mit der Gründung der CRISTO VIVE EUROPA - Partner Lateinamerikas steht uns jetzt ein universelleres Werkzeug zur Verfügung. Die Mitgliederzahl ist schon beachtlich und auch der Vorstand ist groß genug, dass wir durch
Information / Kommunikation und durch direkte Zusammenarbeit mit den selbständigen Unterstützergruppen neue Impulse erwarten können.
Die KONTAKTGRUPPE wird personell in dem neu gegründeten Verein aufgehen und wir planen deshalb, sie zum
Ende des Jahres 2003 aufzulösen. Sie hat ihren Zweck erfüllt und es kommt sogar was besseres nach.
Wir bedanken uns für Ihr / für euer Vertrauen, mit dem uns die Spenden zur Verfügung gestellt wurden, damit wir sie
für die Entwicklungsarbeit in Chile und Bolivien weitergeben.
Die CRISTO VIVE EUROPA verdient Ihr/euer Vertrauen in gleicher Weise.
Karoline, Hilde Waffenschmidt, Maria und Richard Finger
..... und CRISTO VIVE EUROPA meldet sich zu Wort:
zuerst mit unserem Dank an die KONTAKTGRUPPE, die Fingers, Mayers und die Waffenschmidts, die fast ein Vierteljahrhundert still und unauffällig, stets im Hintergrund, ein großes Spendenkonto – im Laufe der Jahre mit vielen Millionen DM – für die Arbeit von Karoline und ihren Mitarbeitern verwaltet hat, damit Christus in ihrem Tun lebt. Und die darüber hinaus selbst viele Menschen gewonnen hat, dieses Teilen zu unterstützen.
Wir versprechen, dass wir Ihre Spenden mit der gleichen Sorgfalt und Verantwortung sammeln und verwalten werden. Dafür ist schon Richard Finger als Kassierer eine Gewähr.
Dies ist unser nächstliegendes Ziel; so wie es auch als erster Zweck in unserer Satzung aufgeführt ist.
Doch wir wollen darüber hinaus mehr:
Wir wollen Partner sein, Partner von allem für CRISTO VIVE CHILE und CRISTO VIVE BOLIVIA.
Um dies erfüllen zu können, haben wir am 7.12 auf unserer ersten Vorstandssitzung nach der Gründungsversammlung beschlossen, dass wir für die einzelnen Aufgaben, wie sie in unserer Satzung festgeschrieben sind, folgende Arbeitskreise bilden und die unten genannten Vorstandsmitglieder für sie verantwortlich sind.
Andreas Weiß: Tel. 08465/571 - , Ignacio Rosselot: Tel. ++33/139 072934
Michel Schaack: Tel. ++352/369337 -, Helmut Beck: Tel. 08465/888
Bärbel Mätzold: Tel. 0511/527284
Silvia Caspers: Tel. 0251/4828785, Helmut Beck: Tel. 08465/888
Bärbel Mätzold, Werner Blieske: Tel. 04642/3710
Außerdem als 6. Arbeitskreis: die Information über CRISTO VIVE für den Ökumenischen Kirchentag
(28.5-1.6.2003) in Berlin (mit einem eigenen Stand im Globalen Dorf) vorbereiten: Bärbel Mätzold
Wenn aber wirklich „was Besseres nachkommen“ soll, wie Richard Finger es oben verspricht, dann brauchen wir dringend die Zusammenarbeit aller, also, Ihre Mithilfe.
Wer bereit ist, in einem dieser Arbeitskreise mitzuarbeiten, der wende sich bitte an mich oder, besser, direkt an einen der oben genannten Verantwortlichen.
Unser Verein hat derzeit 189 Mitglieder; wir freuen uns aber, wenn es noch mehr werden. Ein formloser Antrag reicht.
Werben Sie für unsere gemeinsame Arbeit!
Unsere Bankverbindung: Raiffeisen- und Volksbank Manching, BLZ 721 628 26, Konto 70068.
Und tragen Sie schon den 25. Mai 03 in Ihren Terminkalender ein; an ihm findet unsere 1. Mitgliederversammlung statt, in Schwalbach bei Frankfurt, ab 10 Uhr. Eine Einladung mit Programm folgt im März 2003.
Auch im Namen der Vorstandes wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und für uns alle im Jahr 2003
eine gute Zusammenarbeit, damit wir die Aufgaben, wie wir sie uns gesetzt haben, im Dienste von CRISTO VIVE
auch erfüllen können.
Werner Blieske, Vorsitzender CRISTO VIVE EUROPA