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Wir glauben, dass eine Berufsausbildung im Handwerk das geeignete Mittel ist, um zu vermeiden, dass Armut vererbt wird. |
Berufsausbildungszentrum "EFPO" (Clotario Blest) - Fotos Schule (1, 2, 3, 4) |
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Wie in anderen
lateinamerikanischen Ländern wir dauch in Chile das Handwerk weder als
beruf angesehen, noch offiziell anerkannt. Früher nahmen die Väter ihre
Söhne zur Arbeit mit, was oft eine Ausbildung ersetzte. In den sechziger
Jahren baute der chilenische Staat mit europäischer Hilfe
Lehrwerkstätten (INACAP) auf, die jedoch nach 10 Jahren aus finanziellen
Gründen in gebührenpflichtige Technikerschulen umgewandelt wurden und
somit für die Armen nicht mehr zugänglich sind.![]() In den Poblaciónes treiben sich Tausende arbeitslose junge Leute ohne Ausbildung auf den Strassen herum. Nach einigen Unterrichtseinheiten mit kleinen Gruppen von Lehrlingen aus den Armenvierteln, unter der Leitung von Gustavo Donoso, beschloss die Fundación eine Handwerkerschule nach dem Vorbild der deutschen Berufsfachschule (Grundstufe) aufzubauen. 1990 kam der deutsche Ingenieur Josef Finger, der zusammen mit den chilenischen Ehrenamtlichen Jorge Fernandez, Carlos Elton, Arturo Dominguez und Mario Perez de Arce diese Einrichtung aufbaute. Diese wird in Chile als Modellprojekt betrachtet. |
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| Adresse | : | Recoleta 5441, Stadtgemeinde Huechuraba |
| Telefon | : | 0056 - 2 - 625 52 43 |
| Fax | : | 0056 - 2 - 625 46 99 |
| : | efpo@fundacioncristovive.cl | |
| Leiter | : | Gustavo Donoso Castro |
| Eröffnung | : | Mai 1990, in den jetzigen Gebäuden seit April 1993 |
| Dienste | : | Fachliche Ausbildung für minderbemittelte Jugendliche in handwerklichen Berufen. Es geht um junge Leute, die arbeitslos sind oder zum ersten Mal Arbeit suchen. Um sie zu befähigen, einen würdigen, angemessen bezahlten Arbeitsplatz zu finden, erhalten sie außerdem Hilfestellung zur Persönlichkeitsbildung und sozialer Integration. Mit dieser Zielsetzung besteht die Ausbildung in verschiedenen handwerklichen Bereichen aus zwei Kursen: einem Grund- und einem Aufbaukurs, von denen jeder ein halbes Jahr dauert. Der Unterricht läuft ganztags von Montag bis Freitag und ist kostenlos. |
| Grundkurs | Aufbaukurs | |
| Mechaniker | Industriemechaniker | |
| Schweißer | Metallkonstrukteur | |
| Elektriker | Industieelektriker | |
| Klempner | Gas- und Sanitärinstallateur | |
| Schreiner | Industrieschreiner | |
| Bauschreiner | Zimmermann | |
| Gärtner (einjährige Ausbildung) |
Ebenfalls führen wir kostenlos achtmonatige Abendkurse durch für
Jugendliche mit geringen finanziellen Mitteln in den gleichen Fachbereichen.
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| Zielgruppe | : | jährlich 600 junge Frauen und Männer, aus dem Großraum Santiago, vorzugsweise aus den ärmeren Vierteln im Norden der Stadt |
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| Personal | : | 44 angestellte Mitarbeiter: ein Team von Ausbildern, Lehrern, Psychologen und anderen Fachkräften sowie Verwaltungs- und Reinigungspersonal; 8 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verschiedener Berufe |
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| Räumlichkeiten | : | 6.600 m² bebaute Fläche auf einer Gesamtfläche von 31.500 m²: | |
| Werkstätten: | 4.400 m² | ||
| Unterrichtsräume: | 500 m² | ||
| Sporthalle und Festsaal: | 700 m² | ||
| Küche und Speisesaal: | 1.000 m² | ||
| Investition | : | 2.450 Mio Pesos, ca. 9 Mio DM, hauptsächlich von staatlichen Entwicklungsgeldern, Spenden von Vereinen und Privatpersonen aus Deutschland und Luxemburg sowie von der chilenischen Stiftung Fundación Andes" |
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| Finanzierung | : | durch eine Subvention des SENCE ("Servicio Nacional de Capacitación y Empleo" = Nationaler Dienst für Fortbildung und Arbeitsbeschaffung", der vom Arbeitsministerium abhängt), und vorübergehend (bis zum Jahr 1999) durch Mittel der luxemburgischen Regierung über die Stiftung Chiles Kinder" |
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| Bedarf | : |
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Wir glauben, dass es wichtig ist, Jugendlichen aus armen Familien den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen und ihnen eine Chance zur Selbstverwirklichung zu eröffnen. Dabei beugen wir Situationen sozialer Risiken (Drogen und Kriminalität) vor und unterstützen die jungen Leute dabei, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität für das Allgemeinwohl einzusetzen.
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Wir ermöglichen Jugendlichen aus armen Familien den Einstieg ins Berufsleben und eröffnen ihnen so eine Chance zu einem selbstverantwortlichen Leben. Damit beugen wir Situationen sozialer Risiken, wie Drogenkonsum und Kriminalität vor und unterstützen junge Leute, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität für das Allgemeinwohl einzusetzen. |
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